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I n d i v i d u e l l e F ö r d e r u n g G e s u n d h e i t |
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„environmental intelligence“ (Evi IQ) - Akkommodationsfähigkeit komplexer, offener, lebendiger Systeme Zur Beurteilung der Funktionsfähigkeit lebender organischer Systeme entstand die Notwendigkeit der kontinuierlichen Darstellung von Vitalparametern im Gegensatz zur zeitlich punktuell festgelegten Abnahme von z.B. Laborwerten aus Geweben und Körperflüssigkeiten wie Blutzucker-, Hormonwerte, etc.. Dies führte zu der Feststellung, dass zeitabhängige Parameter einer ständigen Fluktuation unterliegen. Langzeit-EKG und -EEG sind bereits etablierte Verfahren, die den Zeitfaktor, nicht aber den Fluktuationscharakter, berücksichtigen. Zur Beurteilung von Fluktuation und Variabilität bezüglich der immanenten Logik und Periodik eines Funktionskreises wurden spezifische mathematische, non-invasive Verfahren entwickelt. Die Variabilität ist ein Zeichen für die „Lebendigkeit“ eines organischen Systems. Sie ist abhängig von Trends, stochastischen Reizen und quasi-periodischen internen Zyklen, d. h. abhängig von der Verarbeitung externer wie interner stochastisch/chaotischer und deterministisch/periodischer Reize und der Adaptation des Organismus an diese Reizformen. Für die Beurteilung der Qualität der vegetativen symphatisch/parasymphatischen Regulationsfähigkeit des Gesamtorganismus wird seit Jahren die Messung der Herzfrequenzvariabilität (HeartRateVariability HRV) anhand von Zeitreihen des RR-Abstandes genutzt. Für die Beurteilung der individuellen Akkommodationsfähigkeit eines Organismus an seine Umwelt für die Beurteilung seiner „environmental intelligence“, bestand bislang weder eine ausreichende Messmethodik noch ein ausreichend grundlegendes Modell / Hypothese. Auf die Notwendigkeit der Beachtung dieser existentiell wichtigen Adaptationsfähigkeit wies jedoch bereits Virchow 1869 hin: Virchow machte 1869 zwei Aussagen zum Gesund / Kranksein: 1) „Omnis cellula e cellula. Jede Zelle entsteht aus einer Zelle.“ - Diese Aussage war wegweisend für die Entwicklung Struktur orientierter Verfahrensweisen der heutigen sog. „Schulmedizin“ 2) „Die bekannte wunderbare Akkommodationsfähigkeit (Adapation) der Körper: sie gibt zugleich den Maßstab an, wo die Grenze der Krankheit ist. Die Krankheit beginnt in dem Augenblick, wo die regulatorische Einrichtung des Körpers nicht ausreicht, die Störungen zu beseitigen. Nicht das Leben unter abnormen Bedingungen als solches erzeugt Krankheit, sondern die Krankheit beginnt mit der Insuffizienz der regulatorischen Apparate.“ D. h., Krankheiten benötigen ca. 7 bis 10 Jahre, damit sie in Form von Struktureffekten auftreten. Vorher handelt es sich „nur“ um biologisch-rhythmische und nachfolgend funktionell regelkreisorientierte Effekte. Die neuesten Erkenntnisse und Fortschritte in Physik und Mathematik erlauben nun, nach über 100 Jahren, die Entwicklung „fluktuierender“ Verfahren und damit die Beurteilung der Akkomodationsfähigkeit. Die (Wieder)Entdeckung von „Rhythmus“ als einem universellen Prinzip – gezielt erarbeitet durch Dr. med. Arno Heinen auf der Basis der Grundlagenforschung von Chronobiologie und Chronomedizin, Schlaf- und Stressforschung bietet nun das fehlende Modell. |
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